
Realisierungswettbewerb
Ausstellungszentrum Japanisches Palais in Dresden
Das ca. 1732 in der jetzigen Form fertig gestellte Japanische Palais war für die Porzellansammlung des sächsische Königs gedacht. Es ist eines der ältesten Museumsbauten Deutschlands. Bei den Bombenangriffen 1945 wurde das Palais durch Brände erheblich beschädigt. Seitdem wurden nur einige Räume und die Außenhaut provisorisch wieder hergerichtet und für Ausstellungen genutzt. Aufgabe des Wettbewerbes war es, ein Konzept zu entwickeln, um folgende Museen zu präsentieren: Landesmuseum für Ur- und Frühgeschichte, Naturkunde-, Völkerkundemuseum, Mineraliensammlung. Das sollte als Grundlage für die Generalrekonstruktion des Palais dienen. Die Schwierigkeit der Aufgabe bestand darin in den denkmalgeschützten Raumstrukturen modere Museumskonzepte unter Beachtung sinnvoller Rundgänge, Fluchtwegen und sicherheitstechnischen Anforderungen umzusetzen.
3. Platz
Auslober
Freistaat Sachsen / SIB NL Dresden I
Zeitraum
1999


